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Whitehaven Beach, Whitsunday Islands
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  Airlie Beach & Whitsunday Islands  (Queensland)   <Diashow starten> Reisejahr: 2008

Motorjacht am Whitehaven BeachDie Gruppe der Whitsunday Islands umfasst 74 Inseln. Es sind Kontinentalinseln, die meisten von ihnen hügelig und bewaldet. Ihre geschützte Lage innerhalb des Great Barrier Reef, angenehme Wassertemperatur und viele traumhafte Buchten und Strände machen sie zu einem höchst beliebten Reiseziel für Segler, Taucher, Angler und Sonnenanbeter. Die Whitsundays liegen gut drei Autostunden südlich von Townsville.

Die höchst geschäftige und boomende Touristenortschaft Airlie Beach am Festland ist Ausgangspunkt für Touren und Aktivitäten aller Art, also quasi das Sprungbrett zu den Inseln. Von dem direkt in der Stadt gelegenen Hafen Abel Point Marina oder von Shute Harbour (8 Kilometer östlich) starten sowohl mehrmals täglich große Fähren zu Inseln, als auch Tourboote aller Art, mit denen man die tropische Inselwelt auf einer ein- oder mehrtägigen Rundreise erkunden kann.

"The Lagoon" in Airlie BeachAirlie Beach bietet eine breite Palette an Unterkünften. Der Ort befindet sich seit Jahren in einem enormen Wachstum und ist offensichtlich besonders bei Deutschen beliebt. Da die schöne Bucht während der Sommersaison durch giftige Quallen zum Schwimmen unbenutzbar wird, hat man direkt am Wasser "The Lagoon" errichtet. Dieses große und wunderbar angelegte Freibad lädt zum Sonnenbaden, Schwimmen und Relaxen ein. Am Wochenende kann es recht voll werden, denn dann ist Sehen und Gesehen werden angesagt! - Die Benutzung ist übrigens kostenlos. Das Partyvolk trifft sich abends z. B. bei den Backpackers. Der Nicht-Partygänger wählt eine lauschige Unterkunft außerhalb des Zentrums. Hierher zieht er sich nach dem Besuch eines der zahlreichen Cafés oder Restaurants zurück, um am nächsten Morgen fit für Inselerkundungen zu sein.

Tagestour Whitsunday IslandsDie Whitsunday Island Day Cruise, wie sie von zahlreichen Gesellschaften angeboten wird, stellt mit Sicherheit einen Höhepunkt der Australienreise dar. Alle Tagestouren sind ähnlich und beinhalten u. a. Schnorcheln am Riff und den Besuch des weltbekannten Whitehaven Beach. Tipp: Auf einem größeren Schiff ist es nicht nur bei Wellengang komfortabler als auf einem kleinen, vor allem, wenn in der Nebensaison die Tour nur zur Hälfte gebucht ist.

Bevor Sie einen mehrtägigen Segeltörn buchen prüfen Sie unbedingt, ob die beworbene Tour wirklich Ihren Vorstellungen entspricht. Dabei sollte man auf die Berichte anderer Reisender hören und nicht auf die Versprechungen der Reiseveranstalter oder die irgendeines Travel Agent. Schauen Sie sich am Hafen die einlaufenden Segelschiffe und die langen Gesichter der zusammengepferchten Masse an. Das ganze ist, nebenbei bemerkt, auch recht teuer. Urlaubszeit und Geld sind möglicherweise auf einem Inseltausflug mit Übernachtung besser investiert.

Auf nur acht der Whitsunday Islands gibt es Resorts. Zahlungkräftigen Urlaubern bleiben die Luxusinseln Brampton Island, Hayman Island und Lindeman Island vorbehalten. Für den "durchschnittlichen" Australienurlauber stehen eigentlich nur vier Inseln zur Auswahl:

  • Daydream Island ist klein, das Resort angeblich sehr schön und hauptsächlich auf Familien zugeschnitten.
  • Long IslandSouth Molle Island soll laut Aussagen anderer Reisender ziemlich herruntergekommen sein. Auf der Insel gibt es einen 9-Loch-Golfplatz. Ein Höhepunkt war im Jahr 1997 die tägliche Fütterung der kleinen Rainbow lorikeets (Allfarbloris).
  • Auf Long Island gibt es drei Resorts. Die regelmäßig verkehrenden Fähren legen vor der Happy Bay an. In dieser traumhaften, windgeschützen Bucht liegt eingehüllt von Palmen das Long Island Resort mit netten Zimmern und gutem Essen. Hier erfüllt sich der Inseltraum: Schwimmen, Paddeln, Wandern, Faulenzen. Die beiden anderen Resorts sind eine Nummer exklusiver, was sich auch am Preisniveau zeigt. Auch auf Long Island werden die bunten Allfarbloris einmal täglich gefüttert.
  • Hamilton Island ist vollkommen anders: Der inseleigene Flughafen (HTI) ermöglicht eine einfache und schnelle Anreise aus Metropolen wie z.B. Sydney. Die Wochenend-Villa mit Traumblick über die Inselwelt ist so schnell erreicht. Da es keine einfachen/günstigen Unterkünfte gibt unterscheidet sich das Publikum vollkommen von dem in Airlie Beach. Die Zielgruppe für die recht noblen Hotels könnte man als "Upper-Class-Pauschaltouristen" bezeichnen. Fortbewegung: Jeder Tourist kann den kostenfreien Busservice nutzen. Einen Mordsspaß macht es jedoch, Hamilton Island mit dem Golfbuggy zu erkunden und die Mittagshitze im Fahrtwind erträglich zu halten.

Hook Island hat ein Unterwasserobservatorium und ein Wilderness Resort. Hier sollte man vielleicht vor der Buchung seine persönlichen Komfortabsprüche überprüfen.

Die reizvollste Methode, sich die Whitsunday Islands zu erschließen, ist vermutlich ein Törn mit der eigenen Yacht. Bei den Chartergesellschaften in Airlie Beach kann man vom kleinen Anglerbötchen bis zum klimatisierten Katamaran alles mieten, zwei Dinge vorausgesetzt: Man hat die entsprechende Lizenz und das nötige Kleingeld.

Was kosten die Whitsundays? - Zum Schluß noch einige Preise vom November 2008:mit dem Golfbuggy unterwegs auf Hamilton Island

  • Whitsunday Islands Tagestour pro Person: AU$ 140
  • Transfer nach Hamilton Island mit Übernachtung im luxuriösen Hotel ohne Mahlzeiten: AU$ 244, Standby-Schnäppchen für zwei Personen
  • Transfer, Übernachtung und drei Mahlzeiten (Buffet) Long Island: AU$ 270 für zwei Personen (Standby Rate)
  • Übernachtung in Airlie Beach (Motel): ab etwa AU$ 90 bis AU$ 100
  • Returnticket Daydream-, Long- oder South Molle Island (Tagesausflug): AU$ 60
  • Buggymiete pro Tag auf Hamilton Island: AU$ 70
  • Returnticket Hamilton Island (nur Transfer): AU$ 86

Ergänzung 2014: Die Preise dürften heute erheblich höher liegen!


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  Whitsundays  -  Bildergalerie

Diashow in Airlie Beach starten
Zentrum von Airlie Beach Backpacker in der Hauptstraße von Airlie Beach
Airlie Beach Lagoon The Lagoon - eine echte Alternative zum Strand. Rechts oben: Airlie Beach ist eines der Hauptreiseziele für Rucksackreisende in Australien.
Strand Kamele Der Strand in der kleinen Bucht von Airlie Beach. Rechts: Kamelritt am Strand.
Hubschrauberrundflug Strandläuifer
Abel Point Marina große Segeljacht Ein Dreimaster im Hafen von Airlie Beach, der Abel Point Marina.
Motorjacht Quallen-Warntafel Warnung vor Australiens giftigen Quallen.
Qualle mit Größenvergleich brauner Strand Der Conway Beach. Links: Angespülte Qualle einer weniger gefährlichen Art.
Warnschild XR6-Ute Global verständliche Warnung bei einem Wasserfall nahe Airlie.
Schiffe im Shute Harbour große Fähre Shute Harbour, ein weiterer Hafen nahe Airlie Beach als Tor zu den Whitsunday Islands.
Diashow "Whitsundays Day Cruise"
Boje Ankern vor Hook Island Erstes Ziel der Tagestour um die Whitsunday Islands ist ein Schnorchelaufenthalt vor Hook Island.
Schnorchler im Wasser Unterwasseraufnahme vom Korallenriff
Korallenriff und Fische Fisch und große Muschel Unterwasseraufnahmen vom Schnorcheln am Great Barrier Reef.
Blick vom Schiffsheck Tonge Bay Zweites Ziel der Tour: Die Tonge Bay. Nach kurzer Wanderung kann man den atemberaubenden Blick hinüber zum Whitehaven Beach genießen.
Touristen auf Aussichtsplattform Strand, Meer
Blick zum Whitehaven Beach
Fußspuren im Sand feiner, rieselnder Sand Hochfeiner (und reiner) Silikatsand am Whitehaven Beach.
Sonnenbad am Whitehaven Beach Wasserflugzeug am Strand Sehr exklusiv: Mit dem Wasserflugzeug in kleiner Gruppe zum Planschen an den Tropenstrand!
Whitsunday Island Blick bei voller Fahrt ins Kielwasser
Diashow "Hamilton Island" starten
Yachthafen kleiner Passagierjet am Flughafen Hafen und Flughafen von Hamilton Island (HTI).
Straßenschild "No Parking" Buggy-Roundabout Das Fortbewegungsmittel auf Hamilton Island ist für Einheimische wie für Touristen der Golfbuggy. Angeblich gibt es über 1500 Stück auf der Insel...
Buggyfahrt auf Hamilton Island parkende Golfwagen
Hamilton Island Flammenbaum und Kirche
Hamilton Island, whitsundays Inselfeeling pur!
Anwesen auf Hamilton Island Anwesen auf Hamilton Island Ein Wohngebiet auf Hamilton Island.
Reef View Hotel an der Catseye Bay Glasaußenaufzüge Das Reef View Hotel an der Catseye Bay.
Kakadus am Balkongeländer Der tolle Blick aus dem Hotelzimmer.
Ebbe am Riff Botschaft im Schlick Die Bay bei Ebbe.
Stadtzentrum von Hamilton Island Kakadus Das "Zentrum" von Hamilton Island befindet sich am Hafen. Rechts: Gelbhauben-Kakadus.
Diashow "Long Island" starten
Fähre am Anlegesteg Jetty Der Fähranleger vor Long Island. Per Golfauto wird das Gepäck zum Hotel transportiert.
Long Island Resort Happy Bay, Long Island Idyllisch und im Vergleich zu Hamilton Island nicht überlaufen: Das Resort von Long Island an der Happy Bay.
Paddler und Motorboot Strand von Long Island
Allfarbloris auf der Hand Allfarblori auf einem Ast Einige Bilder von der täglichen Fütterung der Rainbow lorikeets (deutsch: Allfarbloris).
Fütterung der Allfarbloris zwei Rainbow lorikeets
Nahaufnahme zweier Allfarbloris Allfarblori-Nahaufnahme
Kopf des Bush Stone-Curlew Bush Stone-Curlew Der Bush stone-curlew fällt nicht nur durch seinen Appetit und seine flinken Beine auf, sondern auch durch seinen markannten Ruf. Und zwar rund um die Uhr!
Curlews greifen Schlange an Schlange Keine Chance für die Schlange...
Palm Bay Eine weitere Unterkunft auf Long Island in der Palm Bay.
Fledermausfisch und Möwe garfish Der große Fledermausfisch (engl. batfish) ist streng geschützt. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil seine Nahrung u. a. aus (für den Menschen giftigen) Quallen besteht. Auf Long Island werden Fledermausfische als Touristenattraktion täglich einmal mit grünem Salat gefüttert.
Entspannung in der Hängematte Strandspaziergang Der Strand vor dem Long Island Resort.
Happy Bay, Long island Rückfahrt am Nachmittag.
Daydream Island Strand auf Daydream Island Die kleinste der Resortinseln: Daydream Island.
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Bilder und Informationen dieser Seite entstanden im Jahr 2008.


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