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  Yulara, Ayers Rock & Olgas  (NT)   <Diashow starten> Stand: 2004

Zentrum von YularaEin Besuch hier mit kurzem Aufenthalt (zwei Nächte sind ausreichend) sehen viele Australienreisende als ein Muß an. Übernachten tut man in Yulara, einem Resortdorf zur Verpflegung der Touristen. Hier gibt es ein gemütliches kleines und sehr schönes Zentrum mit Restaurants, Souvenirläden und einem Supermarkt. Ferner gibt es neben den Hotels und dem Campingplatz eine Tankstelle und eine Station des Flying Doctor Service. Etwas außerhalb ist weitere Infrastruktur wie etwa eine Autowerkstatt vorhanden. Attraktionen sind ausschließlich der riesige roten Berg und die Olgas (Kata Tjuta) im endloses bushland.

Ayers Rock im SonnenuntergangAyers Rock (in der Sprache der Aborigines "Uluru") ist ein etwa 350 m hoher Berg mit einer völlig glatten Oberfläche ohne Vorsprünge und Kanten. Wer ihn besteigt, sollte dies sehr konzentriert tun. Nach einem Stolpern gibt es kein Halten mehr, und man fällt wohl bis ganz nach unten. Der Aufstieg entspricht im Prinzip dem Laufen auf einer sehr steilen Straße. An der Hauptaufstiegsseite ist eine Kette installiert, die Sicherheit bietet. Die Besteigung von Ayers Rock und der Blick von oben über die Weiten der arid lands ist unglaublich und meines Erachtens das Highlight und Hauptgrund der Reise hierher. Leider ist die Besteigung offensichtlich nicht (mehr) erwünscht (der Berg ist den Aborigines heilig). Am Fuße des Aufstiegs steht eine Tafel mit vielen Gründen zur Sperrung und Strafandrohung bei Zuwiderhandlung.

Bevor man jedoch zum Ayers Rock gelangt, wird man am Parkeingang kräftig zur Kasse gebeten (A$25/Person(2004)). Gleichzeitig mit dem drei Tage gültigen Ticket bekommt man ein A4 Blatt mit einer Beschreibung von Vergehen und Straftaten und den saftigen Geldbußen in die Hand gedrückt. Das Studium dieses Papiers ist unterhaltsam: Eine Pflanze einzuführen wird z. B. mit der gleichen Geldsumme bestraft, als wenn man jemanden im Park beerdigt. Fotografiert man den Fels an der falschen Stelle, kostet es mehr als das Doppelte. Die Lächerlichkeit diese Papiers und die damit verbundene Erkenntnis, daß dieser Nationalpark wohl etwas überverwaltet ist, nehmen dem Besuch hier etwas den Charme.

Wie auch immer: Ayers Rock ist ein tolles Fotomotiv. Nach 40 Autominuten gelangt man zu den Olgas, einer Ansammlung kugeliger Die Olgas: knuffige Felsformation in der WüsteFelsen. Sie sind weniger bekannt, aber mindestens ebenso faszinierend und bis zu 200 Meter höher als Ayers Rock. Ihren Namen erhielten sie von ihrem Entdecker nach der damaligen Königin von Würtemberg. Die Aborigines nennen sie Kata Tjuta. Unbedingt empfehlenswert ist der Valley of the winds walk, der über 7,4 km durch einige der 36 Felsen führt.

Wie auch am Kings Canyon sind Hotelübernachtungen extrem teuer, wobei der Campingplatz normale Preise verlangt. Unmengen von Touristen werden mit Bussen von den Hotels zum Ayers Rock und zu den Olgas gekarrt.

Wer einen Besuch in Yulara nicht günstig in seine Gesamtreise einbauen kann, dem empfehle ich einen längeren Aufenthalt in Alice Springs und Umgebung. Diese Gegend bietet erheblich mehr Attraktionen und Wanderwege sowie ein viel besseres Preis/Leistungsverhältnis. Wer Wüstenklima und -tierwelt erleben möchte, ist dort besser aufgehoben.

 Alice Springs
 Ayers Rock
 Kings Canyon
 Darwin 

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  Yulara, Ayers Rock, Olgas  -  Bildergalerie

Reisebusse in Yulara Heavy Traffic an den Resorthotels
Sunset Viewing vom Autodach sunset viewing
Straße um Ayers Rock "Uluru" - Ayers Rock
kleiner Kanyon am Ayers Rock
Erosion
Der Aufstieg: heute gesperrt! Aufstieg gesperrt!
Tafel mit Gründen zur Schließung des Aufstiegs Rechtfertigung der Sperrung
Tafel mit Strafandrohung maybe next time...
trockener Wasserfal am Ayers Rockl Die Oberfläche des Ayers Rocks, imaginärer Wasserfall
...und noch ein Bild vom roten Berg...
Wandergruppe in den Olgas Der Valley of the winds walk ist das eigentliche Highlight in Yulara.
Blick vom Tal zum Gipfel
Olga Gorge Walk Ein Kilometer durch den Olga Gorge - ein easy-walk
Zebra Fink im Baum Ein Zebrafink
Zebra Fink Der gemeine Windschutzscheiben-Killer
der Strafkatalog im Park Dieses Papier bekommt man bei der Einfahrt in den Uluru-Kata Tjuta National Park ausgehändigt:

Bitte beerdigen Sie Ihre Oma woanders, lassen Sie um Gottes Willen Ihren Gleitschirm zu Hause, angeln Sie nicht (wo eigentlich???), schmeißen Sie nichts aus Ihrem Flugzeug. Ein Foto an der falschen Stelle des Berges kostet Sie leicht zwei Monatslöhne...

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Bilder und Informationen dieser Seite entstanden November 1995 und November 2004.


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